Unser Dorf

Wanlo ist, wie alle Dörfer und Städte, von einem ewigen Wandel begleitet, da sind die Generationswechsel, Neubürger und auch mal Menschen die wegziehen. So wie das Dorf früher primär von Landwirtschaft geprägt war, ist es heute eher ein ländlicher Wohnort mit viel Ruhe und Freizeitwert. Seit vielen Jahren gibt es hier schon die große Golfanlage und den Segelflugplatz, aber in einigen Jahrzehnten könnte Wanlo auch an einem großen See liegen ... noch sind das kühne Träume, aber warten wir ab.
Der Dorfkern wird noch geprägt von Enge und älteren Wohnhäusern, aber am Ortsrand hat sich schon eine luftige Wohnbebauung im Grünen angesiedelt, dazu wunderbare Spielflächen und unsere kleine "Hühnerfarm" mit Eierhäuschen, wo es diese wunderbar frischen Eier, leckeres Obst & Gemüse und mitunter sogar Kuchen gibt. Die alten Gaststätten sind verschwunden, aber es kommt auch immer mal etwas Neues, wie z.B. das Frl. Glücklich am Markt gleich vis à vis vom allseits bekannten Blumen Heinen.
Die lange vergessene Dorfschule wurde gerade aus dem Dornröschenschlaf erweckt und mausert sich zunehmend zum Kulturtreffpunkt, Party- und Eventlocation und dem "Makerspace" mit Computerplätzen zum lernen und arbeiten. Man darf also gespannt sein, wie sich Wanlo weiter entwickelt und alles, was hier großartiges wächst, wird von Menschen aus Wanlo gemacht!

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Leben mit dem Tagebau

Der Wermutstropfen an dieser Entwicklung ist wohl der Tagebau, der uns nun schon seit den Achtziger Jahren sehr beschäftigt und nun dem ruhigen Dorf immer mehr "auf die Pelle rückt". Zunächst hieß es noch, dass auch Wanlo im Tagebau versinken sollte, aber dazu reichte die Kohle unter unseren Füßen zum Glück nicht aus. Dennoch ist es gerade eine anstrengende "Nachbarschaft" mit RWE, dem wandernden Loch und den vielen Industrieanlagen.
Überall stehen die Pumpen in der Landschaft und legen den Untergrund trocken, der dann bei uns zu quietschenden Türen oder gar ganzen Rissen im Mauerwerk führen kann, weil das Land auf dem wir hier leben, mehr und mehr austrocknet. Dazu kommen jetzt schon, je nach Windlage sehr fiese Staubwolken und demnächst das riesige Schaufelrad direkt am Ende der Dorfstraße. Als Autorin dieses Textes, verfolgt mich dieser Tagebau schon seit meiner frühen Kindheit. Keine schöne Zeit, aber auch das wird irgendwann vorbei sein. Sei es durch die heftigen Proteste oder auch, weil kein Mensch mehr diesen Braunkohlestrom kaufen will. Hier gibt es jetzt schon eine sinnvolle Alternative.
-js-

Wanlo hat viel zu bieten

Segelflug in Wanlo

Hobby Fotografie